Film- & Videoclub Wertheim

02/08 - "Schwellen"

(Videoclip von den Dreharbeiten siehe unten!)

 

Nach einer Idee von Arend Busemann

Bei diesem Filmprojekt handelt es sich um einen Spielfilm, in dem ein allgemeines zwischenmenschliches Problem thematisiert wird. Mehr möchten wir nicht verraten, der Zuschauer soll den Film später selbst interpretieren und mit uns darüber diskutieren. Insgesamt wird an elf verschiedenen Drehorten und mit fünf Darstellern gedreht. Das Drehbuch wird z. Z. fertiggestellt und die Dreharbeiten beginnen in Kürze. Auch über dieses Projekt werden wir laufend und ebenfalls mit Bildern auf unserer Homepage berichten

 

1. bis 3. Drehtag : 02.06. / 06.06. / 07.06.2008

Am 2. Juni 2008 fiel die erste Klappe zu unserem neuen Film „Schwellen". Aus dem sechsseitigen Drehbuch entstanden elf „Shotlists" mit insgesamt 105 Einstellungen. Wir werden an elf verschiedenen Drehorten mit insgesamt sechs Darstellern drehen. Die Dreharbeiten werden voraussichtlich bis Mitte August dauern. Die nachfolgenden Bilder vermitteln einen ersten Eindruck, wie es am Set zuging. Wie angekündigt werden wir laufend über die Dreharbeiten unseres Filmprojekts berichten und dabei auch die einzelnen Darsteller sowie das Filmteam vorstellen.

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Am Filmset Bahngleis 2
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Am Filmset Bahngleis 3
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Am Set innen 1
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Am Set innen 2
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Regieanweisung am Bahngleis
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Schwellen 2
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Schwellen 4
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Schwellen 5
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Schwellen
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Szenenfoto Bahngleis 1
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Szenenfoto Bahngleis 2
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Szenenfoto Brief
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Szenenfoto Friedhof 2
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Szenenfoto Friedhof
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Szenenfoto innen 1
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4. und 5. Drehtag : 04.07.2008 / 05.07.2008

An beiden Tagen hatten wir gutes Filmwetter.

Am 04.07. drehten wir von 16:30 bis 18:00. Die Szenen spielen in einem Garten, in dem unser Hauptdarsteller Gartenarbeit verrichten sollte. Wir konnten die „Shotlist" Nr. 8, in der drei Einstellungen aufgeführt waren, fertig drehen ,aber ganz ohne Versuche ging es dann doch nicht. Wie bereits an den ersten Drehtagen im Juni, wurden an diesem Tag wieder die schauspielerischen Qualitäten von unserem Lothar gefordert. Es zeigte sich erneut, dass er eine ideale Besetzung für die Rolle ist. Mit der nötigen Ernsthaftigkeit und seiner Natürlichkeit bringt er die lt. Drehbuch geforderten Aussagen in seinem Rollenspiel rüber.

 

Der 05.07. war ein langer Drehtag ( 11:00 bis 17:30 )und das ganze Team war am Abend geschafft. Die hohen Temperaturen waren dafür mit verantwortlich aber auch die Dreharbeit selbst trug dazu bei. Die Stimmung am Set allerdings, war einfach super! An diesem Tag kamen weitere Darsteller zum Einsatz und es mussten die ersten Dialoge gesprochen werden. Neben Lothar spielten jetzt noch Margarete und Karin mit und die einzelnen Einstellungen mussten mehrfach geprobt werden. Die Shotlists Nr. 2, 3, und 4 standen auf dem Drehplan mit insgesamt 26 Einstellungen! Was haben wir an diesem Drehtag gelacht, wenn zum Beispiel Lothar nach einem Gruß nicht wieder seinen Hut, sondern den Regenschirm, den er in der anderen Hand hielt, aufsetzen wollte.

 

Die nächsten Drehtermine sind für den 12.07. und 13.07.2008 in Buchen und Walldürn geplant. Wir werden wieder berichten und am Ende der Dreharbeiten auch das gesamte Team vorstellen.   

 

Nachfolgend wieder ein paar Bilder von den Dreharbeiten.

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Am Set Kameramann, Regisseur und Darsteller
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Am Set Uwe, Arend und Wolf
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Besprechung der nächsten Szene
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Regisseur Arend und Kameramann Uwe
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Ruhe bitte, wir drehen !
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Schärfe ziehen
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Szenenfoto 5
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Szenenfoto 5
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Szenenfoto mit Margarete und Karin
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Szenenfoto mit Margarete und Rüdiger
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Szenenfoto mit Margarete
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Unsere Darsteller Margarete, Karin und Lothar

6. und 7. Drehtag : 12.07.2008 und 13.07.2008

Als Drehorte hatten wir uns Anfang des Jahres als geeignete „Locations" für diese Szenen die Orte Buchen und Walldürn ausgesucht. Mit einem Team aus fünf Mitgliedern und drei Partnern reisten wir am Samstag gegen 10:30 in Buchen an. Für beide Tage standen die „Shotlists" Nr. 5, 5b und 9 mit insgesamt 32 Einstellungen auf dem Drehplan.

 

Vor Ort entschieden wir uns dann aber, alles in Buchen zu drehen. Zentrum des Geschehens war der Bahnhof und der Regionalzug in Richtung Seckach. Der Zug verkehrt jeweils um 11:18 Uhr, 13:18 Uhr, 15:18 Uhr und 17:18 Uhr, wobei für uns die Züge 13:18 Uhr und 15:18 Uhr von der Tageszeit her wichtig waren. 


Drei Kameras wurden in Position gebracht, um den Szenenablauf aus drei verschiedenen Standorten aufnehmen zu können. Dieser Aufwand gibt uns später beim Schnitt die Möglichkeit, das Geschehen durch interessanten Bildwechsel optisch gut darzustellen. Das Wetter hätte etwas besser sein können aber die Stimmung am „Set" war super! Zwischendurch hatten wir Zeit die Einzelheiten zu besprechen, uns Buchen anzusehen, Kaffee zu trinken und Eis zu essen. Je näher der Zeitpunkt der Einfahrt des Zuges rückte, desto größer wurde die Spannung. Alles auf Position, noch einmal den Blendenwert überprüfen, die Lichtverhältnisse änderten sich immer wieder, die Schärfe kontrollieren und warten.

Arend hatte Regieanweisungen für die Kameraleute Helmut, Hans Martin und Uwe sowie für unseren Hauptdarsteller Lothar ausgearbeitet und jeder konzentrierte sich jetzt auf seine Aufgabe. In ca. zwei Minuten, vom Eintreffen des Zuges am Bahnsteig bis zur Abfahrt, läuft das Geschehen am Bahnsteig ab. Eine beliebige Wiederholung nach dem Motto: " Zug noch einmal auf Anfang", fand bei der West- Franken-Bahn wenig Begeisterung.

 

Dreimal läuft das Geschehen im Film laut Drehbuch ab, es musste also klappen. Tat es natürlich nicht, aber wir hatten an beiden Tagen ja insgesamt vier bis sechs Möglichkeiten und die sollten reichen. Was wir allerdings vollkommen außer acht gelassen hatten, war die Macht der Lokführer oder in diesem Fall der Lokführerin. Diese hielt nämlich nicht am Bahnsteig vor dem Bahnhofsgebäude wie ihre Kollegen, wonach wir die Startposition festgelegt hatten, sondern fuhr fast bis ans Ende aus dem Bahnhof heraus. Die Hilflosigkeit unseres Protagonisten, der ja in der Mitte des Bahnhofs seine Startposition hatte und seine Rolle spielen wollte und die geschockten Gesichter der Kameraleute hätten sie sehen sollen, bevor alles in lautes Gelächter ausbrach.

 

Am Sonntag gegen 15:20 hatten wir dann aber alles im „Kasten", auch so ein rudimentärer Begriff aus der Anfangszeit des Films, und ein schönes und spannendes Filmwochenende ging zu Ende. Die Auswertung in den nächsten Wochen wird zeigen, ob alles zusammenpasst, oder ob wir noch etwas nachdrehen müssen. Der letzte Drehtag wird voraussichtlich der 27.07.2008 sein. Wir werden wieder berichten und dann das Filmteam vorstellen.

 

Nachfolgend wieder einige Bilder von den Dreharbeiten und Szenenfotos.

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Am Set Arend und Uwe
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Arend an der Kamera
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Kameramann Helmut
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Regieanweisung nächste Szene
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Regisseur Arend und Kameramann Hans Martin
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Szenenfoto Bahnsteig
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Szenenfoto am Bahnhof 7
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Szenenfoto mit Lothar 6
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Szenenfoto mit Lothar
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Szenenfoto mit Rüdiger 7
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Szenenfoto mit Rüdiger
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Szenenfoto

8. Drehtag: 27.07.2008 (letzter Drehtag)

Am 27.07.2008 fiel die letzte Klappe zu unserem Film „Schwellen". Einige Szenen aus dem fahrenden Auto, ein paar „Inserts" für  vorangegangene Szenen und die Abschlussszene standen noch auf dem Drehplan.

Dann war auch die letzte Shotlist Nr. 9 mit ihren letzten Einstellungen abgedreht. Insgesamt haben wir an acht Drehtagen gedreht mit insgesamt 37 Stunden.

 

Jetzt beginnt die Sichtung des Materials, die Auswahl der Szenen und der Rohschnitt. Die Gestaltung eines zum Thema passenden Titels, sowie die Auswahl einer passenden musikalischen Untermalung wird uns noch so manche Stunde beschäftigen.

 

Wir sind schon ganz gespannt auf den ersten zusammenhängenden Ablauf , um zu sehen, ob der Film für den unbeteiligten Zuschauer die beabsichtigte Aussage vermittelt!

 

"Inserts" Im Film - & Videoclub Wertheim e. V. erfahren Sie viel   über Filmtheorie und Filmpraxis.                         

 

Nun letzten Bilder von den Dreharbeiten.      

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Fahraufnamen
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Fahraufnamen
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Filmszene 1
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Filmszene 2
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Szenenfoto Auto
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Szenenfoto mit Lothar
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Szenenfoto
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Szenenfoto 2
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Filmklappe
Die Darsteller
Die Darsteller
Kameramänner und Regisseur
Kameramänner und Regisseur

Das Team

Die Darsteller

Rüdiger Routschka, Karin Busemann, Helmut Bicek,

Lothar Ullrich, Benjamin Albert, Margarete Tilly

 

 

 

Kameramänner und Regisseur

Uwe Hamann, Hans Martin Milbradt, Arend Busemann,

Helmut Bicek

Flash ist Pflicht!